Wie läuft es ab, wenn eine Stadt, ein Museum oder eine Einrichtung Hürdenlos.Guide einsetzen möchte?

Wenn eine Stadt, ein Museum oder eine andere Einrichtung Hürdenlos.Guide einsetzen möchte, beginnt alles mit einem gemeinsamen Onboarding, das Schritt für Schritt durch den gesamten Prozess führt. Ziel ist, von Anfang an ein klares Verständnis dafür zu schaffen, welche Art von Rundgang entstehen soll, welche Zielgruppen im Mittelpunkt stehen und wie der Guide später genutzt wird. Jede Einrichtung hat andere Wünsche und Schwerpunkte, und genau diese werden im Onboarding herausgearbeitet.

Zu Beginn findet ein Gespräch statt, in dem wir Erwartungen klären und gemeinsam definieren, welche Stationen aufgenommen werden sollen, welche Geschichten erzählt werden und welche Bedarfsgruppen besonders berücksichtigt werden müssen. Eine Stadt möchte vielleicht ein Angebot für Bürgerinnen und Bürger schaffen, ein Museum möchte Besucher mit Lernschwierigkeiten stärker ansprechen, und ein Naturpark legt Wert auf gute Orientierung und leicht verständliche Naturschutzinformationen. Diese Bedürfnisse fließen direkt in das Konzept ein.

Anschließend folgt die inhaltliche Phase. Wir unterstützen bei der Recherche, der Strukturierung der Stationen und der Entwicklung eines roten Fadens, der den Rundgang trägt. Je nach Zielgruppen werden die Texte in einfacher Sprache, mit klaren Orientierungshilfen oder mit zusätzlichen Beschreibungen für Menschen mit Sehbeeinträchtigungen erstellt. Jede Station wird so gestaltet, dass sie vor Ort sofort verständlich ist und den Nutzer sicher begleitet.

Sind Konzept und Texte abgestimmt, beginnt die Produktion: professionelle Audioaufnahmen, die Auswahl oder Erstellung begleitender Medien und die technische Umsetzung in der App. Die Einrichtung sieht währenddessen regelmäßig Zwischenstände und kann Feinjustierungen vornehmen. So entsteht schrittweise ein individueller Guide, der genau zu den Inhalten und Menschen vor Ort passt.

Zum Abschluss wird der Guide gemeinsam getestet – draußen, im echten Nutzungskontext. Erst wenn alles intuitiv funktioniert, die GPS Punkte sauber auslösen und die Nutzerführung klar ist, wird die Tour final veröffentlicht. Auf Wunsch begleiten wir auch die Kommunikation, schulen Mitarbeitende und unterstützen beim Rollout, damit der neue barrierefreie Rundgang sofort Akzeptanz findet.


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